2 Veranstaltungstipps für das kommende Wochenende

Ein Spaziergang in Marl oder eine Exkursion im Schloßpark Essen

18.04.2018 - Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei tolle Veranstaltungen im Ruhrgebiet an.

Sauerklee im Buchenwald - Foto: Sarah Bölke
Sauerklee im Buchenwald - Foto: Sarah Bölke

Sonntag, 22. April 8.00 - 11.00 Uhr

Morgens in der Matena - Bei einem gemeinsamen Spaziergang in Marl führt Erwin Gebauer durch die verschiedenen Bereiche der Matena. Es geht über den Loemühlenweg, die Eichenstraße, die Matenastraße und zurück zur Loemühle. Hierbei werden unterschiedliche Waldbereiche, Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete besichtigt. Besonders jetzt, wo der Frühling mit Siebenmeilenstiefeln Einzug hält, wird es mit Sicherheit viel zu entdecken geben. Los geht's um 8.00 Uhr an der Loemühle (Loemühlenweg 221, 45770 Marl). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier geht's zum NABU Marl: www.nabu-marl.de

 

Weinbergschnecke - Foto: NABU/ H. May
Weinbergschnecke - Foto: NABU/ H. May

Sonntag, 22. April 9.00 - 11.30 Uhr

Lebensräume im Schlosspark - Der Park des barocken Wasserschlosses in Borbeck ist eine der ältesten gestalteten Parkanlagen im Rheinland. Es vereinen sich dort Wiesen, Teiche, Bachläufe und Waldbereiche. Bei der Exkursion werden besonders die dort lebenden Vögel, aber auch die Insekten unter die Lupe genommen. Dabei wird besonders der Bachlauf der Borbecke mit den dort lebenden Insektenlarven, Schnecken und Bachflohkrebsen entdeckt. Die Exkursion wird angeboten vom NABU Ruhr und geleitet durch Dr. Kathrin Januschke. Treffpunkt ist der Eingang am Schloss Borbeck (Schloßstr. 101, 45355 Essen). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier geht's zum NABU Ruhr: www.nabu-ruhr.de

Osterfeuer: Rücksicht auf Kleintiere nehmen

Reisighaufen sind beliebter Unterschlupf bei Igel, Kröte und Singvögeln

Osterfeuer - Foto: Kathy Büscher
Osterfeuer - Foto: Kathy Büscher

23. März 2018 - Ostern steht vor der Tür und damit auch vielerorts der Brauch der Osterfeuer. Ein schöner Brauch, doch manchmal auch ein verhängnisvoller. Der NABU weist darauf hin, dass Reisighaufen ein beliebter Unterschlupf und attraktiver Lebensraum für Kleintiere sind. Werden diese in Brand gesetzt, können sie leicht zur Todesfalle für Spitzmaus, Wiesel oder Erdkröte werden. Manchmal kommt es vor, dass sich Zaunkönig oder Rotkehlchen den Holz- und Reisigstapel sogar als Nistplatz ausgesucht haben.

 

Damit das Osterfeuer nicht zur Todesfalle für Kleintiere wird, sollte das Schnittholz und Brennmaterial erst kurz vor dem Abbrennen aufgeschichtet werden. Wurde der Holz- und Reisigstapel schon vor längerer Zeit angelegt, darf er eigentlich nicht mehr durch Abbrennen zerstört werden. Muss das traditionelle Feuer trotzdem stattfinden, sollte das aufgehäufte Material am Tag des Anzündens vorher unbedingt vorsichtig umschichten. So bekommen die Tiere die Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen.

 

Weitere Informationen hier

 

 

Seminarreihe zum Thema "Streuobstwiese"

Morgen startet die spannende Semnarreihe in Haltern am See

Apfelblüte - Foto: NABU/Helge May
Apfelblüte - Foto: NABU/Helge May

09. März 2018 - Das alte Kulturgut Streuobstwiese war über viele Generationen hinweg Bestandteil unserer bäuerlichen Gesellschaften. Nach und nach verschwinden die Obstbäume, überaltern, vergreisen weil sie nicht gepflegt werden. Die Obsternte findet kaum noch Verwendung, Unternutzung für die Tierhaltung oder Gemüseanbau sind zu arbeitsintensiv und damit unrentabel geworden. Stattdessen entstehen Monokulturen von maschinell zu bearbeitenden Feldfrüchten. Damit einher geht auch der Verlust wertvoller Biotope für Wildkräuter, Insekten und Vögel.

 

Ein Schritt, diesem Schwund der Artenvielfalt entgegenzuwirken ist die sachgerechte Pflege und Neuanlage von Streuobstwiesen. Das hierzu erforderliche Wissen möchte der NABU Haltern am See, gemeinsam mit dem NABU Bildungswerk, dem Streuobstwiesenprojekt des NABU NRW mit dem netzwerk Streuobstwiesenschutz.nrw sowie dem Natur- und Vogelschutzverein Haltern, in einer Seminarreihe zu den Themen Baumschnitt und Streuobstwiesen vermitteln. Hierzu werden über das Jahr verteilt fünf aufeinander aufbauende Seminare angeboten.

 

Die Seminarreihe beginnt am 10. März (14:00 bis 17:00 Uhr) und findet auf Streuobstwiesen in Haltern statt. Die weiteren Termine sind: 05. Mai, 14. Juli, 25. August und 22. September. Schulungsleiter ist Markus Rotztal (NABU Bildungswerk). Auch wenn die Seminare aufeinander aufbauen, sind sie separat buchbar. Die Kosten pro Seminartag betragen 20 €. Informationen zur Anmeldung und zu den einzelnen Seminarthemen finden Sie unter:

 

https://nabu-haltern.jimdo.com/termine-und-presse-1/

 

 

 

Das Konzert von Ed Sheeran wird nicht auf dem Gelände des Flughafens Essen/Mülheim stattfinden

Stattdessen spielt der britische Superstar nun in Düsseldorf.

05. März 2018 - Aktuellen Berichten der Medien zufolge ist die Verlegung des Konzerts seit heute Vormittag offiziell. Das Konzert sei „wegen eventueller Auswirkungen auf dort heimische Vogelarten sowie anderer externer Gründe in Unsicherheit geraten“, so Bernd Zerbin, Sprecher des Hamburger Konzertveranstalters FKP Scorpio auf waz.de. Stattdessen spielt Ed Sheeran das Konzert am 22. Juli nun auf dem Gelände des "D.Live Open Air Park" in Düsseldorf.

 

Hier erfahren Sie mehr: 

 https://www.waz.de/staedte/muelheim/jetzt-offiziell-sheeran-konzert-zieht-nach-duesseldorf-um-id213628887.html

Wirbel um Konzert auf dem Flugplatz Essen/Mülheim

NABU NRW betrachtet das Konzert vor allem auch als Vorboten für die zukünftige Bebauung des Areals

Feldlerche - Foto: NABU/Kathy Büscher
Feldlerche - Foto: NABU/Kathy Büscher

02. März 2018 - Am 22. Juli 2018 soll mit dem Künstler Ed Sheeran auf dem Flugplatz Essen/Mülheim vor 80.000 Besucherinnen und Besuchern ein Konzert stattfinden. Erstmalig soll das Gelände für eine derartige Nutzung frei gegeben werden. Da der Termin für das Konzert mitten in der Brutzeit liegt, gibt es artenschutzrechtliche Probleme. So gibt es dort u.a. das letzte stabile Vorkommen der selten gewordenen Feldlerche in weitem Umkreis. Der NABU betrachtet das Konzert vor allem auch als Vorboten für die zukünftige Bebauung des Areals. Die Pläne sind kürzlich bekannt geworden und würden dazu führen, dass eine der letzten Freiflächen als Raum für Menschen und Natur komplett verloren gehen würde. Hier liegt für den NABU die eigentliche Problematik.


„Die für das Konzert vorgesehene Umsiedlung der Feldlerchen auf ein 2 Kilometer entferntes Areal wird nicht funktionieren und ist fachlicher Nonsens“, ist sich der NABU-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck sicher. Die beste Lösung wäre, das Konzert entweder zeitlich nach hinten zu verlegen oder den Veranstaltungsort zu wechseln und zum Beispiel nach Düsseldorf in den Bereich der Messe zu gehen.


Den Klageweg hält sich der NABU als Option offen, um dem Artenschutz hier zum Zuge kommen zu lassen und die spätere Bebauung zu verhindern. Es besteht aber erheblicher Klärungsbedarf über das Ob und das Wie einer Klage, der erst nach Vorliegen der Unterlagen hinreichend beurteilt werden kann. 

 

Neues Team der NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet

Jörn Hamacher (li), Sarah Bölke (mi) und Michael Schoch
Jörn Hamacher (li), Sarah Bölke (mi) und Michael Schoch
30. Januar 2018 - Seit Mitte Januar gibt es ein neues Gesicht in der NABU-Regionalstelle: Jörn Hamacher ist zukünftig neben Michael Schoch für das Kooperationsprojekt mit der RAG Montan Immobilien GmbH zuständig. Er übernimmt die Aufgaben von Nora Scholpp, die für ein Jahr in Elternzeit gegangen ist.
Die Aufgaben der Regionalstellen hat seit Anfang des Jahres Sarah Bölke übernommen. Sie arbeitet zudem auf Landesebene für das Projekt Zeit der Schmetterlinge und war auch schon 2017 für die Hauptveranstaltung zum GEO-Tag der Natur auf dem Welterbe Zollverein im Ruhrgebiet im Einsatz. Die NABU-Regionalstelle ist zukünftig zu folgenden Zeiten besetzt:
 
Montag (vormittags): Jörn Hamacher
Dienstag: Jörn Hamacher und Michael Schoch
Mittwoch: Sarah Bölke, Jörn Hamacher, Michael Schoch
Freitag: Sarah Bölke
 
 

NABU Marl mischt zukünftig bei Regionalstelle mit

Zehn NABU-Gruppen bündeln ihr Engagement auch ruhrgebietsweit

11. Oktober 2017 - Beim Regionalstrellentreffen der NABU-Kreis- und Stadtverbände aus dem Ruhrgebiet am in Duisburg wurde der NABU Marl offiziell als zehnte Gruppe unter dem Dach NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet aufgenommen. Es sind keine Unbekannten zusammengekommen: Schon im Vorfeld hatten Aktive aus Marl zusammen mit den NABU-Leuten aus dem benachbarten Haltern am See die Arbeit der Regionalstelle begleitet, sodass es erste Kontakte bereits zuvor gegeben hatte.

 

Beim Treffen selbst standen diesmal der kollegiale Austauch und die Arbeitsschwerpunkte vor Ort in den Kreisen und Städten des Ruhrgebiets auf dem Programm. Etwas ausführlicher fiel der Blick auf die bundesweite Hauptveranstaltung zum GEO-Tag der Natur in Essen aus, an dem sich viele NABU-Gruppen aktiv mit Artenkennern und Experten, Info-Ständen und naturkundlichen Führungen beteiligt hatten. An diesem Wochenende Mitte Juni wurden auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein rund 3500 Menschen erreicht.

 

RAG Montan Immobilien und NABU NRW setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort

Gemeinsame Gestaltung des Wandels als Folge der Post-Bergbau-Ära

Im Foto: Jutta Eckenbach, Bundestagsmitglied; Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW; Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen; und Fabian Schrumpf, NRW-Landtagsmitglied; (v. l. n. r)
Im Foto: Jutta Eckenbach, Bundestagsmitglied; Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW; Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen; und Fabian Schrumpf, NRW-Landtagsmitglied; (v. l. n. r)

Die RAG Montan Immobilien und der NABU-Landesverband Nordrhein Westfalen  arbeiten weiter gemeinsam daran, eine für Mensch und Umwelt nachhaltige Folgenutzung für bergbaulich geprägte Flächen zu schaffen. In Beisein von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, unterzeichneten hierzu Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, und Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW, einen Vertrag, der die erfolgreiche fünfjährige Kooperation verlängert.

Zu den neuen Zielen der Kooperation gehören die gemeinsame Gestaltung des Wandels als Folge der Post-Bergbau-Ära oder die Entwicklung und Realisierung von gemeinsamen Projekten. Weitere Information zu dieser Kooperation

Das aktuelle Titelmotiv wurde uns freundlicherweise von Jürgen Pern  (NABU Ruhr) zur Verfügung gestellt.

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Vogel des Jahres 2018 - der Star

Foto: iStock-134500183_kruwt
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